Der Verlag

Der 2018 in Wien und Bischofshofen gegründete Morgenrot-Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Quelle günstiger, dennoch wohlgesetzter und wertvoller marxistischer Literatur im deutschsprachigen Raum zu sein. Wir verstehen uns in dem Sinne als Vertreter eher breit gefächerter marxistischer Literatur – von Marx zu Mao – doch gilt unser gesondertes Augenmerk Literatur der marxistisch-dependenzistischen Tradition.

Nicht nur möchten wir große, vollendete Werke der Öffentlichkeit verfügbar machen, sondern auch zahlreiche Broschüren oder eigene Konvolute. Dabei fokussieren wir uns aufgrund unserer Natur auf die deutsche Sprache, doch verlegen wir natürlich auch in Englisch, Russisch und vielen weiteren Sprachen.

Wir stehen in enger Bindung zu unserer Halb-Mutterorganisation, dem Revolutionary Anti-Imperialist Movement. Morgenrot ist dahingehend ein literarisch-theoretisches Organ, welches mit ihrer Arbeit die linke politische Praxis zu unterstützen sucht. Morgenrot ist selbstverständlich profitlos organisiert – Preise sind den Produktionskosten möglichst nah.

Durch unsere profitlose Organisation sind wir, wie so viele andere Organisationen unserer Natur, auf Spenden angewiesen. Wenn du also unsere Arbeit schätzt und sie gerne weiterhin sehen würdest, würden wir uns auf deine Unterstützung freuen.

Der dependenzistische (oder auch dependenztheoretische, dritteweltistische bzw. im engl. "Third-Worldist") Marxismus sieht sich als Bruch mit opportunistischen marxistischen Kräften, die die Maßgeblichkeit und Stärke des Imperialismus und Kolonialismus unterschätzt haben.

Aufbauend auf nicht nur neuen Kenntnissen und Werken, sondern auch durch viele ignorierte klassische Kernliteratur Marx', Engels', Lenins und Maos versucht dieser Verlag und alle anderen Organe einer dependenzistischen Linken, die politische Theorie und Praxis auf der Welt den dependenzistischen Grundsätzen näherzubringen.

Außerhalb der Klassiker des Marxismus, Leninismus und darauffolgendem Maoismus möchten wir auch den Zugang zu Schriften damals oft bekannter, doch heute unterrepräsentierter KommunistInnen und AktivistInnen, oder moderner dependenzistischer Theoretiker und Autoren bieten, zu denen unter anderem gehören:

  • Torkil Lauesen — * 1952 in Dänemark, ein dänischer antiimperialistischer und kommunistischer Aktivist und Autor. Er war führendes Mitglied des Dänischen Kommunistischen Arbeitskreises und dadurch auch der sogenannten Blekingegadebanden, einer Gruppe kommunistischer Aktivisten, die im Namen des Internationalismus in Dänemark Bankraube begingen. Sein jüngstes Werk Die Globale Perspektive handelt einerseits von der Geschichte des Kolonialismus und Imperialismus bis heute, als auch von seiner persönlichen Erfahrung mit dem Umgang dieser Phänomene.

  • Mirsaid Sultangalijew — * 13. Juli 1892 bei Ufa; † 28. Januar 1940 in Moskau, ein tatarischer Kommunist der KPdSU, Vorsitzender des Muslimischen Militärkollegiums der RSFSR. Sultangalijew war ein früher Vorreiter des modernen Dependenzismus, indem er die Wichtigkeit der Abhängigkeit zwischen Kern und Peripherie, sowie in der späteren UdSSR speziell die Beziehungen zwischen den vom vorherhegenden Russichen Reich kolonisierten Völkern und der Großrussen, heraushob.

  • Paul Marlor Sweezy — * 10. April 1910 in New York City; † 27. Februar 2004, ein amerikanischer marxistischer Ökonom, der sich ebenfalls der Dependenztheorie verschrieb. Er war Mitgründer der Zeitschrift Monthly Review.

Weitere AutorInnen →

Morgenrot-Verlag für marxistische Literatur
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